Die Klasse 7e besucht die Feuerwache in Dormagen

Chemieunterricht galt häufig als trocken und langweilig. Der heutige Chemieunterricht hat sich gewandelt. Außerschulische Lernorte in Firmen und öffentlichen Einrichtungen tragen mit dazu bei, lebensnahe und attraktive Einblicke zu erhalten und den Unterrichtsstoff im Fach Chemie gewinnbringend zu vernetzen.

Das Thema Feuer und Brände ist von jeher ein beliebtes Thema bei Schülern und Schülerinnen. Eine Fett- oder Mehlstaubexplosion ist eine willkommene Abwechslung zur Kreidechemie. Natürlich stehen bei diesen Themen die Brandvorbeugung und Bekämpfung im Vordergrund. Ein Glücksfall, wenn sich die Möglichkeit bietet, eine Feuerwache in Dormagen zu besuchen und eine Expertin den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort steht. Frau Lehmann erklärte die Abläufe in der Feuerwache und ging sehr feinfühlig auf die unterschiedlichen Fragen ein.

Die Schilderungen der Anforderungen an Retter und Material bei schweren Autounfällen verfolgten alle mit ernsten Mienen. Mehrere Unfallautos führten jeder Schülerin und jedem Schüler die Folgen eines schwerwiegenden Verkehrsunfalls eindrücklich vor Augen.

Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner warten nicht nur auf den Ernstfall, sondern müssen immer wieder die Fahrzeuge und Gerätschaften überprüfen und kontrollieren. Übungen gehören zum Alltag, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Dies konnte die Klasse bei einer Rettungsübung mit eigenen Augen verfolgen. Die anstrengende Arbeit der Einsatzkräfte wurde beispielhaft bei der Rettung einer 80-kg-Puppe aus dem Seminarraum im Obergeschoss deutlich, in dem wir wenige Minuten zuvor begrüßt wurden.

Wir möchten uns, im Namen der Klasse 7e und der Schulleitung, bei Frau Lehmann und der Feuerwehr Dormagen recht herzlich für die informative und kurzweilige Führung bedanken!