Glanz, Applaus und jede Menge großer Momente: Die Abschlussfeier der Realschule Hackenbroich stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Oscars. Statt rotem Teppich gab es zwar Schulatmosphäre, dafür aber mindestens genauso viel Spannung, Stolz und gute Laune.
Zu Beginn begrüßte der Schulleiter die anwesenden Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Gäste. In seiner Ansprache blickte er auf ein anspruchsvolles Schuljahr zurück. Zugleich gab er den Absolventen Gedanken mit auf den Weg, die weit über den Schulabschluss hinausreichen: Es sei wichtig, Menschen zu finden, die einem guttun. Ebenso wichtig sei es aber auch, Fehler nicht nur bei anderen zu suchen, sondern sich selbst kritisch zu hinterfragen. Nur so könne man wachsen und in dem, was man tue, besser werden.
Dass dieser Jahrgang allen Grund zum Feiern hatte, zeigte der Blick auf die Abschlüsse: Mehr als die Hälfte der Absolventen erreichte den Mittleren Schulabschluss mit Q-Vermerk. Dabei wurde Alexander Esser aus der 10b mit einem Durchschnitt von 1,3 als Jahrgangsbester geehrt. Ein Ergebnis, auf das man stolz sein kann.
Auch die Elternpflegschaftsvorsitzende Frau Schwanitz gratulierte dem Abschlussjahrgang 2026 herzlich. Sie dankte den Familien und Lehrkräften für ihre Unterstützung und machte deutlich: Erfolg ist keine Einzelleistung. Umso mehr gelte es nun, diesen Erfolg gemeinsam zu feiern.
Dann hieß es schließlich: Bühne frei für die Oscar-Verleihung der besonderen Art. Jede Abschlussklasse erhielt ihre eigene Kategorie – natürlich mit einem Augenzwinkern, aber auch mit viel Wertschätzung für das, was die Klassen geprägt hat.
Die Klasse 10a wurde mit dem Oscar für Freundlichkeit, Höflichkeit und Gelassenheit ausgezeichnet. Die 10b erhielt ihren Oscar gleich für mehrere Qualitäten: Engagement, Meinungsvielfalt, die bemerkenswerte Tatsache, niemals einen Spiegel im Klassenraum gehabt zu haben und für die hohe Zahl an Unterrichtsbesuchen – schließlich wurde diese Klasse besonders gern von Referendaren ausgewählt.
Die 10c gewann den Oscar als beste Klasse mit Herz. Die 10d wiederum durfte sich über eine Auszeichnung in der Kategorie „Nicht euer Ernst“ freuen – ein Titel, der an das kuriose Kennenlernen im 5. Schuljahr während der Corona Zeit erinnerte.
Für musikalische und kreative Höhepunkte sorgten Sophie Weyh sowie die Zwillinge Ilvy und Lisa Schwenck, die unter anderem einen selbst komponierten Song präsentierten. Azra Dogan, wie Ilvy und Lisa selbst Absolventin des Jahrgangs, überraschte das Publikum außerdem mit einer kurzen Showeinlage als „Smooth Criminal“.
Am Ende blieb das Gefühl eines gelungenen Abends: ein bisschen Hollywood, ganz viel Hackenbroich und vor allem ein Abschlussjahrgang, der seinen großen Auftritt verdient hatte. Für die Absolventen beginnt nun ein neuer Abschnitt – und dieser Nachmittag hat gezeigt: Sie nehmen nicht nur Zeugnisse mit, sondern auch Erinnerungen, Gemeinschaft und ihren ganz persönlichen Oscar-Moment.






















































